Seine Kunst fokussiert sich auf das Zusammenspiel von Raum und Fantasie. Schon früh schuf er utopische Landschaften, die sich keiner klaren zeitlichen oder räumlichen Zuordnung unterwerfen. Ein zentrales Merkmal seiner Werke ist die Horizontlinie, die seinen Kompositionen Struktur und Tiefe verleiht.
Der aus vielen Schichten gestaltete Farbraum des Davor und Dahinter zieht den Betrachter förmlich in seinen Bann. Er verlässt die reale Welt und kann in einen fast transzendentalen Zustand eintauchen. Die Basis der verwendeten Farben besteht aus hochwertigen Pigmenten, die Fuchs mit Sand, Mineralien, Vulkanasche, Edelmetallen wie Gold und Silber, Erden, Oxidationsprodukten, Edelsteinen und anderen Materialien verbindet.
Die angedeutete Symbolik in seinen Bildern verleiht den auf den ersten Blick still und besinnlich wirkenden Leinwänden eine dynamische Dramatik, die beinahe den Eindruck erweckt, sie seien in Bewegung. Betrachtet man seine Werke aus verschiedenen Perspektiven, fallen die vielschichtigen Farbnuancen auf, die von innen heraus zu leuchten scheinen. Dieses „Ums-Werk-Gehen“ ist für Richard Fuchs essenziell: Nur so lassen sich die zahlreichen Facetten, Geschichten und Fiktionen seiner Kunst entdecken.